Kochbücher

Die erste Publikation ist ein Kochbuch rund um das Thema Gastritis.

Ungewöhnlich, speziell, naturheilkundlich, basisch und vegan, mit einem Hauch Ayurveda.

Wie es dazu kam

Der rote Lebensfaden

Wir alle sind auf der Suche nach unserem roten Lebensfaden – nach dem, was uns erfüllt, wofür wie morgens gern aufstehen, weshalb wir etwas tun.

Aber was, wenn dir dieser rote Faden irgendwann verloren gegangen ist und du halb blind im Staub auf Knien danach tasten und ihn suchen musst. Hast du ihn endlich wiedergefunden, wischst du dir den Dreck aus den Augen, klopfst deine Kleidung sauber und stehst erleichtert auf.

Mein roter Faden entgleitet mir

So erging es mir mit dem Kochbuch. Mein roter Faden entglitt mir mit 9 Jahren, als mich jemand unter den Arm geklemmt in die Küche trug, den Deckel eines dampfenden Topfes lüftete und mir suggerierte, in diesen Topf würde ich hervorragend als Zutat passen.

Die Erinnerung verblasste, der Schrecken hingegen nistete sich gemütlich in mir ein und ich betrat daraufhin kaum noch Küchen. Einfach war das nicht gerade zu bewerkstelligen – weder im Alltag, wenn ich Mittagessen zubereiten wollte, noch bei Küchenpartys, die bekanntlich die besten sind.

Beim Waffeln backen, war ich Königin

Und als der erste Thermomix in meinen Haushalt einzog, entspannte sich die Situation. Meine Anspannung spannte wieder an, als eine Astrologin davon sprach, Kochen und Ernährungsberatung seien neben meinen medizinischen Fähigkeiten meine Bestimmung.

Alles in mir sträubte sich. Wie eine bockige 9-Jährige saß ich drei Tage mit untergeschlagenen Beinen und den Mund zu einem Flunsch verzogen auf dem Sofa. Ich koche nicht!!!

Die Wende

Während eines sehr kurzen Wingwave-Coachings war ich für einen Augenblick wieder die 9-Jährige – ängstlich und voller Panik, ich würde in den dampfenden Topf gesteckt werden. Der Spaß der Geschichte erschloss sich mir zwar immer noch nicht, dafür fiel die Panik von mir ab. Es drängte mich, Gewürze, Töpfe und Pfannen zu kaufen, um meine bis dahin leere Küche zu beleben, und zu kochen.

Jetzt koche ich mit großer Begeisterung – und das jeden Tag, was mir nahestehende Menschen enorm überrascht. Etwas leuchtet in mir, wenn ich mit Gewürzen und Zutaten jongliere.

Aus dieser neuen Leidenschaft heraus und weil es ein derartiges Ernährungskonzept noch nicht gibt, entstand das Kochbuch.