Ernährung bei Gastritis, warum das Essen allein deinen Magen nicht heilt
Drückt dein Magen morgens schon, noch bevor der Tag wirklich begonnen hat? Hast du viel gegoogelt, warst du beim Arzt, hast du dich beraten lassen? Isst du vorsichtig, lässt du Lebensmittel weg? Meidest Kaffee und trotzdem bleibt dieses Ziehen, Unbehagen, oder Unruhe im Bauch?
Dann bist du hier genau richtig.
Denn vielleicht liegt es nicht nur daran, was du isst. Vielleicht liegt es auch daran, wie du isst und was du für Emotionen mit dir herum trägst.
Jede Information geht durch den Magen
Durch deinen Magen geht jede Information. Also nicht nur was du isst, oder Medikamente, Alkohol, Kaffee oder andere reizende Stoffe, wie der Rauch einer Zigarette. Durch deinen Magen geht auch alles, was du hörst, liest, siehst, wahrnimmst. Das ist so, weil dein Magen von einem Nervennetz umgeben ist. Nennen wir sie Nervenhärchen, weil sie so winzig sind.
Diese Härchen leiten jede Information weiter und regen deinen Magen auf, oder beruhigen ihn. Auch deine Ernährung hat eine reizende, oder harmonisierende Wirkung auf deinen Magen. Diese Eigenschaft lohnt es sich zunutze zu machen, denn essen ist etwas, was dich den ganzen Tag begleitet.

Wie du deine Ernährung bei Gastritis anpasst
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von Gastritis. Wenn du deine Ernährung anpasst, entlastest du deinen Magen, reduzierst im günstigsten Fall die Entzündung und förderst selbst deine Genesung.
6 Ernährungstipps bei Gastritis
6 Ernährungstipps bei Gastritis
Es gibt viele Ernährungstipps bei Gastritis. Du kennst sie wahrscheinlich schon.
Iss regelmäßig kleine und leichte Mahlzeiten, damit dein Magen sich nicht überfordert fühlt.
Vermeide Speisen, die reizen: scharfe, fettige oder saure Gerichte, Hülsenfrüchte, Kaffee, Alkohol und Zitrusfrüchte dürfen erstmal Pause machen.
Bevorzuge magenschonende Lebensmittel, die leicht verdaulich sind und deine Magenschleimhaut sanft schützen. Kartoffeln, Fenchel, Äpfel und Leinsamenschleim sind wunderbare Begleiter.
Trinke ausreichend Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Fencheltee zum Beispiel beruhigt deinen Magen und versorgt dich gleichzeitig mit Flüssigkeit.
Kau deine Nahrung gründlich und gönn dir Zeit beim Essen. Verdauung beginnt im Mund, und dein Magen dankt dir jeden ruhigen Bissen.
Würze bewusst und sanft. Viele Gewürze reizen den Magen zusätzlich, dabei gibt es wunderbare Alternativen wie Kurkuma, Kümmel und Fenchelsamen, die entzündungshemmend wirken und deinen Magen aktiv beruhigen statt ihn zu belasten.
Aber welche Gewürze sind das genau? Und wie kombinierst du sie richtig, ohne deinen Magen zu überfordern? Genau das habe ich mir selbst jahrelang gefragt. Bis ich angefangen habe, mich tief mit der ayurvedischen Küche zu beschäftigen und verstanden habe, dass Gewürze weit mehr können als nur schmecken.
Die Gewürzmischung „Den Magen mögen" dein stiller Helfer in der Küche
Gewürze sind in vielen Kulturen, besonders in Indien und Sri Lanka, seit Jahrhunderten Medizin. Sie heben die Stimmung, beruhigen Entzündungen, fördern die Verdauung.
Auf diesem Wissen basiert die Gewürzmischung „Den Magen mögen", die ich eigens für Menschen mit empfindlichem Magen entwickelt habe. Sie ersetzt nicht das Kochen. Sie macht es leichter. Ein Griff, und dein Essen hat genau die Kombination, die deinen Magen sanft unterstützt.
Kann ich mit der gleichen Ernährung gesund werden, mit der ich krank geworden bin?
Das glaube ich nicht, denn es gab ja einen Grund, weshalb du krank wurdest. Irgendetwas hat dich und deinen Magen gereizt.
Auch wenn Emotionen der Auslöser für deine Gastritis, oder andere Magenbeschwerden wie ein nervöser Magen, oder ein Reizmagen war, kann eine Gastritis Ernährung dir helfen diese Emotionen zu beruhigen.
Im Kochbuch „Den Magen mögen" habe ich darauf geachtet, nur Zutaten zu verwenden, die dein Nervensystem beruhigen.
Warum mein Kochbuch „Den Magen mögen" anders ist
Als ich 2019 selbst die Diagnose Gastritis bekam, erhielt ich von meinem naturheilkundlichen Arzt eine Liste mit gefühlt sieben Zutaten, die ich noch essen durfte.
Ich weiß noch genau, wie ich in der Küche stand und mein Freund sagte: Jetzt brechen magere Zeiten an. Und ich dachte: Weshalb sollten jetzt magerer Zeiten anbrechen, das geht doch biestimmt auch mit Genuss.
Aus diesem Impuls heraus entstand das Kochbuch „Den Magen mögen". Keine trockene Diätanleitung, mit der wird man nicht gesund, einfach weil sie keine Freude bereitet. Es ist eher eine Begleitung mit Genuss. Alle Rezepte sind bewusst so zusammengestellt, dass die Zutaten dein Nervensystem beruhigen. Denn ein ruhiges Nervensystem bedeutet auch einen ruhigeren Magen.
Das ist der Unterschied zu anderen Gastritis-Kochbüchern: Dort wird dir gesagt, was du weglassen sollst. Hier zeige ich dir, was du hinzufügen kannst und warum das wirkt.
Ayurvedische Ernährung bei Gastritis.
In Indien und auch anderen Ländern wie Sri Lanka werden Gewürze und die Zubereitung des Essens genutzt, um die Emotionen und den Körper zu stärken. Die Stimmung zu heben, Entzündungen zu lindern, die Verdauung zu beruhigen, oder zu beschleunigen.
Mit diesem Wissen ist das Kochbuch konzipiert. Die Gerichte beruhigen durch ihre Zutaten deine Nerven und dadurch beruhigt sich langsam, auch dein Magen.
Und dann ist da noch der Kaffee
Weißt du, was meine Klientinnen am häufigsten fragen? Muss ich wirklich auf Kaffee verzichten?
Ja. Denn Kaffee reizt die Magenschleimhaut. Direkt, messbar, verlässlich. Genauso wie aufgeregte Gedanken, Stress und ungelöste Emotionen das tun.
Aber Verzicht bedeutet nicht Verlust. Ich habe Moccabi entwickelt, einen koffeinfreien Kräuterkaffee, der sich wie echter Kaffee anfühlt, ohne deinen Magen zu reizen. Warm, aromatisch, ein echtes Ritual. Dein Magen atmet auf. Und du musst auf nichts verzichten, was sich gut anfühlt.
Wenn du zu mir in die Beratung kommst, bekommst du, wenn du das möchtest, all das mit: das Kochbuch, die Gewürzmischung und den Moccabi. Als Teil deines persönlichen Wegs zu einem ruhigeren Bauch.
Kann ich mit dem gleichen Lebensstil gesund werden, mit dem ich krank geworden bin?
Emotionen und Gastritis: das, worüber kaum jemand spricht
Hattest du in letzter Zeit viel Ärger? Druck, Sorgen, Existenzängste? Hast du etwas erlebt, das dich tiefer getroffen hat, als du zugeben möchtest?
Ich frage das, weil ich dies aus meinem eigenen Leben kenne.
2019 war ich selbst aufgrund meiner Lebensgeschichte krank geworden. Mehr dazu liest du im Buch Wie deine Seele Fahrrad fahren lernt. Hier erzähle ich dir auch, wie ich das alles verarbeitet habe. Und wie es auch dir gelingt dein Bauchgefühl wieder zu vertrauen und deine innere Stimme zu verstehen.
Aber zurück zu meiner Diagnose Gastritis.
Ich war in einer Schleife von Dauerstress gefangen. Ich habe schon lange keine Schokolade mehr vertragen, wollte es aber nicht wahrhaben. Meine Haut juckte, aber ich konnte nicht damit aufhören.
Die Diagnose war mein persönlicher Wendepunkt.
Ich wollte doch keine Gastritis. Ich war so müde, energielos und schleppte mich eigentlich durch meinen Tag. Das wollte ich ändern und ich habe es innerhalb von drei Monaten geändert.
Wenn das einer geschafft hat, dann ist es nicht mehr unmöglich :) oder anders ausgedrückt, dann gelingt es dir auch.
Passe die Ernährung an, hole dir das Kochbuch und die Gewürze, und dann löse deine aufgeregten Emotionen. Denn sie sind fast immer eine der Ursachen für einen geschwächten und gereizten Magen.
Beratung bei Gastritis, Reizmagen und nervösem Magen
Was passiert, wenn du zu mir kommst
In meiner Beratung schauen wir uns gemeinsam an, was dich ernährungstechnisch belastet und dich emotional bewegt. Beides gehört für mich immer zusammen.
Du bekommst eine persönliche Beratung, die auf dich, deine Beschwerden, deine Ursachen, die Emotionen, inneren Anteile und auf deinen Lebensweg eingeht.
Du kannst mich online, telefonisch, in Starnberg, oder am Tegernsee treffen.
Und wenn du erst mal schauen möchtest, wo du gerade stehst: Mach den kostenlosen Gastritis-Selbsttest. In wenigen Minuten bekommst du ein Gefühl dafür, was dein Magen dir gerade sagt.
Hier geht es zum Test:
Stell dir eine einzige Frage ehrlich: Bist du rundum glücklich?
Wenn du mit der Antwort zögerst, dann lass uns reden.
💛 Herzlich, Friederike


